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Romanshorn

Zum Saisonende verschifften Lisa Ramholt, Julia Bischoff, Oli Stössel und Samuel Haupt die Ad Novum nach Romanshorn und hofften zumindest auf schönes Wetter, denn Wind war keiner angesagt. Ein- und Auswassern klappen mittlerweile Routinemässig und in Rekordtempo.

Trotz sonnigen Abschnitten auf der Autobahn erwartet uns in Romanshorn dicker Nebel. Der wenige Wind, reichte dem Komitee um einen Lauf zu starten und tatsächlich auch zu Ende zu warten. Trotz abgekürzter Bahn fand die Ad Novum keinen schnellen Weg ins Zeil und lag lange Zeit komplett parkiert irgendwo zwischen Nebel und See. Immerhin ging es den anderen Booten nicht gross anders und das Geduldsspiel bei völlig glattem Wasser bis ins Ziel wurde so einigen zu wild. An einen zweiten Lauf war an diesem Samstag gar nicht zu denken und auch die Sonne drückte nicht mehr durch den Nebel durch. Immerhin wurden die Crews dann aber an Land beim Nachtessen fürstlich verwöhnt. Bei Speis und Trank wurden so manche Geschichten aus der vergangenen Saison nochmals aufgewärmt.

Ein nebliger Wecker verhiess nichts gutes am Sonntag morgen. Für Nebelliebhaber ist Romanshorn der richtige Ort zum wohnen. Kein einziges Mal erblickten wir an diesem Wochenende die Sonne und von Wind natürlich auch weit und breit keine Spur. Enttäuscht vom Windgott zogen wir dann auch schon gegen Mittag von danen und entliessen die Onyx in Ihren verdienten Winterschlaf. Nach 14 Regatten ist dieser mehr als nur Verdient.

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